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Dienstag, 19. Mai 2026

Wir machen klar Schiff bei den Resten - der Anfang ist gemacht - und so geht es weiter!

Ihr Lieben, ich bin weiter dabei meine Restestapel zu verkleinern - schließlich haben Marita (maritabw) und Ingrid (nähkaeschtle) dazu aufgerufen, Reste zu verarbeiten. 

Mit der Jeansresteverarbeitung mit Kassenbonstreifeneinlage will ich  unbedingt weitermachen und ich hoffe sehr, euch in den nächsten Tagen noch zwei weitere Projekte zeigen kann, die bereits zugeschnitten auf ihre Weiterverabeitung warten... . Bei dem einen Projekt handelt es sich um ein Jeansresteprojekt, beim anderen um ein Kassenbonstreifenprojekt... ich hoffe sehr, dass ich morgen ein bisschen Zeit zum Nähen finde!

Heute zeige ich euch aber noch ein weiteres Resteprojekt - und zwar habe ich die Häkelnadel geschwungen. Ich habe sooooo unglaublich viele Baumwollgarnreste, dass ich kurzerhand angefangen habe, Sachen für die Kinderküche zu häkeln. Im Gegensatz zum Nähen, lässt es sich überall häkeln und so ist ganz schön was zusammengekommen:


Die Spiegeleier, der Salat, die Erdbeeren und das dunkle Brot habe ich nach Anleitungen gehäkelt, die sich in diversen Büchern bei mir zu Hause befinden. Die Plätzchenanleitung findet ihr hier, die Anleitung der Avocadoscheiben und des hellen Brotes habe ich hier gefunden und die Himbeeren habe ich nach dieser Anleitung gehäkelt. Meine Baumwollreste stehen jetzt auf dem Sofa, so dass ich abends hier und da etwas häkeln kann. Wofür? In meinem Umfeld flitzen gerade so viele Kids rum, die im Kinderküchenspielalter sind und so habe ich immer ein kleines Mitbringsel.



Die ersten belegten Brote sind fertig, allerdings fehlt etwas Farbe. Nach meinen roten Garnresten habe ich schon gekramt. Ich finde Tomaten und Speck sollten als nächstes auf meiner ToDoListe stehen *lach*.

Außerdem beschert mir die kleine Häkelaktion auch noch ein Kreuzchen auf Anitas Bingofeld, denn "Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen".


Dienstag, 12. Mai 2026

Wir machen klar Schiff bei den Resten - die Zaubergeldbörse - mein 2. Resteprojekt

Ihr Lieben, habt vielen Dank für eure tollen Kommentare zu meiner Staubschutzhülle für die Sticki. Das Projekt war tatsächlich ein Herzensprojekt und ich freue mich jedes Mal wie Bolle, wenn ich in meinem Nähzimmerchen bin :-)

Da heute aber der 2. Zeigetag bei Maritas und Ingrids Aktion "Wir machen klar Schiff bei den Resten" ist, habe ich ein weiteres Resteprojekt vorbereitet, welches gleichzeitig auch noch ein gelandetes Ufo ist. Es ist nicht ganz so spektakulär, dafür aber klein und fein... und sehr nützlich: die Zaubergeldbörse!

Vor einigen Jahren bin ich bei der Suche nach einem einfachen Schnittmuster für meine Näh-AG-Mädels über die Zaubergeldbörse von Kid5 gestolpert, habe sie probegenäht und sie den Mädels gezeigt. Seitdem ist die Geldbörse ein Dauerbrenner bei den Neulingen der NähAG.

Ich selbst habe diese kleine Geldbörse auch immer mal wieder genäht und verschenkt, so dass ich letztes Jahr beschloss, gleich ein paar mehr Geldbörsen anzufertigen. Das H250 war schnell zugeschnitten, ein paar Innenstoffe auch - und dann landete das Ganze auf dem Fensterbrett... zum irgendwann mal fertig nähen *lach*! Irgendwann kam dann letzte Woche, denn eure Kommentare zu der schönen Kombi aus Jeans und Kassenbonpapierpatchwork haben mich motiviert!

Das war die Ausgangslage:

Acht zugeschnittene Teile aus H250, fünf zugeschnittene Innenstoffe und ein Kassenbonpapiertreifen tummelten sich auf dem Stapel auf dem Fensterbrett und ich beschloss, weitere Restchen farblich zu sortieren und drei größere Reste aus der Restekiste herauszusuchen, um meine Innenstoffe auf acht zu erweitern...

Danach ging es ans Zuschneiden und Nähen und schnell hatte ich in achtfacher Ausführung zugeschnittene Vliesstückchen, Innenstoffe, Kassenbonpapierstreifen und Jeansreste vor mir liegen, so dass der Portemonnaie-Produktion nichts mehr im Weg stand.

Die Kassenbonstreifen habe ich links und rechts an die Jeansreste genäht...


...und dann das Vlies aufgebügelt, die Teile ausgeschnitten und die Innenstoffe dazusortiert. 


Und dann musste ich die Teile nur noch zusammennähen, Druckknöpfe anbringen und die Wendeöffnung verschließen.


Et voilà! Meine Zaubergeldbörsen! Schön bunt, sind sie geworden, ein paar Reste habe ich verbraucht...



... und ein weiteres Kreuzchen auf Anitas Bingofeld habe ich mir damit auch verdient! Ich finde, wenn man sich die kleinen Geldbörsen so ansieht, herrscht schon ein  "buntes Treiben"


In meinem Kopf tummeln sich gerade ganz viele Resteideen aus Jeans und Kassenbonpapierpatchwork... Mal schauen, was ich da noch umgesetzt bekomme. 
Aber eigentlich sollte ich jetzt mal anfangen, ein paar UFOs landen zu lassen, denn da gibt es einige...
Mal schauen, wo die Reise hingeht! 

Dienstag, 5. Mai 2026

Wir machen Klar Schiff bei den Resten - eine Staubhülle für die Sticki - mein erstes Resteprojekt

Ihr Lieben, es ist vollbracht. Meine Sticki hat (endlich) eine schöne Abdeckung!

Ingrid (Nähkäschtle) und Marita (maritabw) haben auch in diesem Jahr dazu aufgerufen, wieder Ordnung im Nähzimmer zu schaffen und hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Reste zu legen. Reste, wer hat sie nicht. Sie vermehren sich rasend schnell und der Abbau scheint eine unüberwindbare Hürde zu sein *lach*!

Als ich von der Aktion gelesen habe, musste ich sofort an die hässliche Plastikplane denken die unförmig über meiner Stickmaschine hing und sie vor Staub schützen sollte. Das Ding war mir schon lange ein Dorn im Auge. Die Gelegenheit war also günstig: Ein Neueinstieg ins Bloggen, eine tolle Aktion von Ingrid und Marita, viele Stoffrestchen und am Ende eventuell ein schöner Staubfänger für meine Sticki. Ich bin dabei!

Zunächst habe ich gemessen und gezeichnet und mir überlegt, wie ich den Bezug nähen könnte - nicht optisch, sondern rein von der Form. Meine Sticki ist nämlich etwas unförmig (deshalb wurde wohl auch nur eine Plastikplane mitgeliefert...). Ich habe sogar Winkel ausgemessen und Sinus und Cosinus bemüht (allerdings war ich dabei auf meinen Sohn angewiesen, der morgen seine schriftliche Mathe-Abitur-Prüfung bestreiten muss - VIEL ERFOLG, mein Großer!).

Das ganze sah dann so aus:

gelb: die Schnittvorlagen für die Seitenteile

Nach meinem Plan habe ich dann ganz akribisch die Innenhülle genäht, um zu schauen, ob ich mich nicht verrechnet habe - und was soll ich sagen, ich musste hier und da nochmal ein bisschen was ändern - weiß der Geier warum. Wer misst, misst Mist...


Die Innenhülle ist übrigens aus einem alten, ausrangierten Bettbezug entstanden.

Danach wollte ich mir einen Plan machen, wie die Vorder- und Rückseite der Außenhülle aussehen könnte, habe das aber schnell verworfen und meine Zeichnungen dem Mülleimer überlassen... ich bin bei so etwas wohl eher der Typ "Und los gehts!". 

Also habe ich zunächst viele, bunte, kleine Stoffrestchen auf Kassenbonpapier genäht. Vorsortiert waren sie ja glücklicherweise schon... Eigentlich dachte ich, ich würde da ein bisschen was von meinen Resten verbrauchen - nunja, es war nicht einmal die Spitze des Eisbergs *lach*. Aber dafür sind die Streifen schön bunt! Und es war wirklich sehr meditativ und entspannend.


Nachdem die Streifen dann so vor mir lagen, ging es ans platzieren, schließlich sollten zwei Restblöckchen meines 6 Köpfe - 12-Blöcke-Tops (die gammeln schon ewig hier rum) auch Platz auf der Hülle finden. (Das Top wartet leider immer noch darauf, weiterverarbeitet zu werden *schluchz*.)

so kann es bleiben

Dann habe ich eine (am Ende sogar zwei) alte Jeans zerschnitten und langsam nahm die Vorderseite der Hülle Formen an.


Erst wollte ich für die Rückseite auch Kassenbonstreifen-Patchwork machen, aber irgendwie war mir nach etwas anderem und so habe ich einfach meine Stoffreste irgendwie aneinandergenäht, so dass ein größeres Stoffstückchen entstanden ist, aus dem ich Quadrate ausschneiden konnte.


Natürlich bin ich den Farben treu geblieben ;-)


Und schließlich lagen beide Seitenteile und die Vorder- und Rückseite vor mir und ich musste nur noch das Oberteil zuschneiden. Leider war es schon sehr spät und es musste kommen, wie es kommen musste, ich habe mich verschnitten - das Teil war zu klein und natürlich war es das letzte Stückchen Stoff der Jeans in gescheiter Größe, was ich extra zurückbehalten hatte.

Ich habe also eine weitere Jeans rausgesucht, aber ein ähnlicher Farbton ließ nicht finden. Aber das zurechtgeschnittene Oberteil aus der neuen Jeans passte so gar nicht zum Rest. Schaut mal:


Ich habe mich so geärgert! Und dann habe ich die ganzen Reststückchen der ursprünglichen Jeans zusammengenäht und aus der Not eine Tugend gemacht. Ich finde, es ist eine tolle Optik entstanden!


Schließlich musste nur noch der Vlies aufgebügelt werden und schon konnte ich alle Teile zusammenfügen.

Hier zeige ich euch noch ein paar Impressionen von allen Seiten:





Ich bin ganz und gar glücklich mit meinem neuen Staubfänger! Vielen Dank, liebe Ingrid und liebe Marita, ohne euch hätte ich vermutlich noch nicht einmal angefangen!

Außerdem beschert mir meine schöne Hülle ein Kreuzle auf Anitas Bingofeld, mit dem ich heute auch starte, denn "Zum Schutz von meiner Sticki, habe ich eine Staubhülle genäht".